02.05.2018: Wildnis weltweit

Bildervortrag und Ausstellungseröffnung im NABU-Waldinformationszentrum am 2. Mai 2018 mit Naturfotograf Stefan Imig

Saarbrücken – Am 2. Mai 2018 lädt der NABU Landesverband Saarland e.V. zu einem Bildervortrag in Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Naturfotografen Stefan Imig ins NABU-Waldinformationszentrum am Forsthaus Neuhaus im Urwald vor den Toren der Stadt bei Saarbrücken ein. Mit dem Vortrag und der neuen Monatsausstellung „Wildnis weltweit“ möchte der NABU Interesse für die Natur- und Kulturlandschaften Deutschlands und anderer Länder wecken und für deren Erhalt und Schutz werben.

Ob urige Buchenwälder in Deutschland, die Weite Alaskas oder auch die verborgene Schönheit der heimischen Pflanzen und Insekten – mit den gezeigten Fotografien gibt Stefan Imig einen Einblick in seine Arbeit als professioneller Naturfotograf rund um den Globus. Aufgewachsen ist Imig unweit des Saarlandes in einem kleinen Dorf am Rande des Soonwaldes in Rheinland-Pfalz. Nicht zuletzt deshalb begeistert die heimische Natur ihn schon seit frühester Kindheit. „Bereits zur Grundschulzeit bin ich in der Morgendämmerung mit dem Fahrrad in Feld und Flur gefahren, um einen – wenn auch nur flüchtigen – Blick auf die dort lebenden Wildtiere zu erhaschen. Als Schüler und Student erkundete ich die Schönheiten unserer Heimat dann zu Fuß, mit dem Rad oder auch mit dem Kanu“, erinnert sich der Fotograf. „Nach dem Kauf meiner ersten ‚richtigen‘ Kamera befiel mich der Virus ‚Naturfotografie‘ umgehend. Heute ist daraus eine regelrechte Leidenschaft geworden, die ich sogar zu meinem Beruf gemacht habe, wobei ich mich zu keinem Zeitpunkt auf ein spezielles Teilgebiet der Naturfotografie beschränke – und dies auch zukünftig nicht plane.“

Als Naturfotograf geht es Imig darum, die faszinierende Vielfalt der Natur zu erleben und natürlich auch bildlich festzuhalten, um andere Menschen an seinen besonderen Begegnungen und Erlebnissen teilhaben zu lassen. Die „Jagd“ nach seltenen Motiven oder einer möglichst langen Artenliste ist dabei für Imig jedoch nicht ausschlaggebend. Stattdessen versucht er stets, seinen Bildern eine besondere, persönliche Note zu verleihen.

Ende 2016 entschloss er sich, seinen damaligen Job als Ingenieur aufzugeben, um sich voll und ganz seiner Leidenschaft und Berufung – der Naturfotografie – widmen zu können. In der näheren Umgebung seiner neuen Wahlheimat, dem Hegau nördlich des Bodensees, beschäftigt er sich verstärkt mit der Makrofotografie. Für die Landschafts- und Tierfotografie zieht es ihn immer wieder in die Rhön, den Spessart oder in die Alpen. Auch seiner alten Heimat, dem Hunsrück, stattet Imig gerne fotografische Besuche ab, z. B. während der alljährlichen Hirschbrunft, die ihn schon in seiner Jugend begeisterte. Aber auch in vielen anderen Ländern fühlt der Hunsrücker sich fotografisch zuhause, bereiste u.a. Norwegen, Island, Alaska, Kroatien und Wales.

Um der leider allzu oft bedrohten Natur auch in Deutschland gewissermaßen etwas zurückzugeben, arbeitet Imig mit einigen Naturschutzorganisationen und Verbänden zusammen und unterstützt mit seinen Bildern verschiedene Naturschutz-Projekte. Seine spektakulärsten Bilder sind bis Ende Mai im NABU-Waldinformationszentrum zu sehen. In seinem Vortrag berichtet der Naturfotograf allerlei Interessantes und Spannendes über die Entstehung seiner Aufnahmen in der weltweiten Wildnis.

  • Termin: Mi. 02. Mai 2018, 18.00 Uhr
  • Treffpunkt: NABU-Waldinformationszentrum
  • Veranstaltungsort: 66115 Saarbrücken, Forsthaus Neuhaus
  • Der Eintritt ist frei.

 

Am 17. Mai 2018 begibt sich dann Barbara Böhme um 18.30 Uhr in einem Multivisionsvortrag nach Marokko – von Marrakesch ins Land der Berber und Tuaregs.

 

Für Rückfragen:
Helmut Harth,  Waldreferent, Tel. +49 (0)6806.85 03 38, E-Mail: helmut.harthNABU-saar.de