NABU bemängelt schlechtes Abschneiden der saarländischen Verkehrspolitik

Verkehrswende endlich angehen

Lebach – In einer gerade veröffentlichten Studie von Spiegel online schneidet das Saarland beim Bundesländerindex Mobilität und Verkehr als eines der Schlusslichter im Ranking der Bundesländer ab. Der NABU-Landesvorsitzende Uli Heintz fordert deshalb noch einmal nachdrücklich die Landesregierung und das zuständige Wirtschaftsministerium auf, an dieser Stelle dringend nachzubessern: „Es reicht nicht mehr aus, die Straßeninfrastruktur auf Vordermann zu bringen. Frau Rehlinger muss endlich auch die Verkehrswende als anzugehende Dauer-Baustelle der Landesregierung begreifen“.

Die Autoren der Studie bemängeln nicht nur, dass im Saarland viele Einwohner von Verkehrslärm betroffen sind und es viele Tote (43 pro 1 Million Einwohner) auf den Straßen gibt, sondern auch, dass sich die Große Koalition hier keine konkreten Ziele zur Verbesserung gesetzt habe. „Statt weiterhin Geld in nachweislich unsinnige Verkehrsprojekte wie die Nordumgehung Merzig zu stecken, muss deutlich mehr als bisher in den ÖPNV und die Radwegeinfrastruktur investiert werden“, so Heintz weiter. „Nur dann können wir endlich Platz 13 verlassen und mittelfristig den Saarländerinnen und Saarländern eine an Zukunftsbedürfnissen ausgerichtete Mobilität anbieten“.

 

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Ulrich Heintz, Landesvorsitzender, mobil 0171.4901669, E-Mail ulrich.heintz@NABU-saar.de