Saarbrücken ist Modellregion für Naturwälder

Projektauftakt SpeicherWald im Rathaus St. Johann – Gemeinsame Pressemitteilung des Klima-Bündnis und NABU

Saarbrücken, 21. Februar 2018 - Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist jetzt eine von fünf Modellregionen in Deutschland im Projekt SpeicherWald. Mit SpeicherWald möchten die Projekt-Partner NABU und Klima-Bündnis für mehr Akzeptanz von Naturwäldern in der Region werben und dem Austausch zwischen Bürgern, Waldbesitzern, Naturschützern, Schulen und politischen Entscheidungsträgern eine Plattform bieten. „Wir möchten Begeisterung für Naturwälder wecken und die lokalen und globalen Zusammenhänge zwischen Klimawandel, unserem Konsum und dem Lebensraum Wald vermitteln“, so Dr. Katrin Jurisch, Projektleiterin beim Klima-Bündnis.

„Je naturnäher ein Wald ist, desto besser schützt er das Klima, desto besser ist er selbst vor dem Klimawandel geschützt und desto besser ist er für die biologische Vielfalt“, sagt Helmuth Harth, Leiter des Projekts „Wertvoller Wald“ vom NABU Saarland. In Naturwäldern können große Mengen Kohlenstoff gespeichert werden. Das Vorkommen von Alt- und Totholz bietet Lebensraum für zahlreiche Pflanzen, Pilze und Tiere wie Insekten, Fledermäuse und Vögel. Gleichzeitig ist der Wald in Deutschland auch ein Wirtschaftsfaktor mit einem hohen Freizeitwert. Die unterschiedlichen Interessen so zusammenzubringen, dass Umwelt und lokale Bevölkerung davon profitieren, auch dafür wollen Klima-Bündnis und NABU ein Bewusstsein schaffen.

Rund 30 Gäste kamen zum regionalen Auftakt am 20. Februar ins Saarbrücker Rathaus. Bei dem Vortragsabend diskutierten Referenten und Gäste über die Rolle und Bedeutung von Naturwäldern für den Klima- und Naturschutz. Am 27. Mai ab 13 Uhr lädt SpeicherWald zum Familientag in die Scheune Neuhaus ein. Einen Tag lang dreht sich alles um das Thema Klimaschutz im „Urwald vor den Toren der Stadt“.

Weitere Infos www.speicherwald.de 

Kontakte
Dr. Katrin Jurisch, Projektleiterin Klima-Bündnis, Tel. 069 717 139 - 16
Caroline Thiem, NABU Referentin Projekt SpeicherWald, Tel. 030 284 984 -1639

Das Projekt SpeicherWald wird gefördert durch den Waldklimafonds unter Federführung des Bundeslandwirtschafts- (BMEL) und des Bundesumweltministeriums (BMUB)