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Amphibienwanderung hat begonnen PDF Drucken E-Mail

NABU bittet Autofahrer um Rücksicht

Das Saarland taut auf und der immer wieder einsetzende Regen bringt genug Feuchtigkeit, um Frösche, Kröten und Molche zum Wandern zu animieren. Neben einigen Molchen werden sich zunächst vor allem Gras- und Springfrösche auf den Weg machen. Der Massenansturm der Erdkröten wird erst später einsetzen. Ehrenamtliche Helfer des NABU tragen zahlreiche Kröten, Frösche und Molche im Bereich der Schutzzaunanlagen über die Straßen.

Die heimischen Amphibien gehören zu den ersten Opfern der Klimaveränderungen, denn zuviel Wärme im Januar und Februar stört den Lebenszyklus der ohnehin schon bedrohten Tiere. Eine spätere Frostperiode im März kann für die Eier und für die erwachsenen Tiere den Tod bedeuten.

Der NABU bittet gerade auf den Strecken, wo ausschließlich durch ein Warnschild auf die Krötenwanderung aufmerksam gemacht wird, um besondere Vorsicht bei den Autofahrern. Besonders in den Abendstunden ist mit Amphibienwanderungen zu rechnen.

Für Rückfragen:
NABU Saarland, Gabi Jank, Tel. 0 68 81 / 9 36 19 - 0

 
Offene Briefe PDF Drucken E-Mail

Offene Briefe der Verbände NABU, BUND und Deutscher Tierschutzbund an die saarländische Landesregierung zur konsequenten Umsetzung des saarländischen Koalitionsvertrages in den Bereichen Waldwirtschaft, Jagd und Tierschutz

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Kinderferienprogramme Hofgut Imsbach PDF Drucken E-Mail

06_imsbach_tische_muAlles offen: Wiesen und Bäche

Der NABU Naturschutzbund Saarland organisiert wieder für 8- bis 12-jährige Jungen und Mädchen attraktive Programme auf dem Hofgut Imsbach an der NABU-Hütte in Theley.

Qualifizierte Betreuung, naturkundlich orientierte Aktionen und ein warmes Mittagessen sind im Preis inbegriffen. Es wird täglich gebastelt, gespielt und ein Ausflug in Wälder, Bäche oder Wiesen unternommen. Am Stockbrotfeuer endet der Tag. Bei schlechtem Wetter steht ein warmer großer Raum für viele Zwecke zur Verfügung.


Termine:

  • Osterferien: 29. März bis 1. April
  • Sommerferien: 2. bis 6. August, 9. bis 13. August
  • Herbstferien: 11. bis 15. Oktober

Kosten bei NABU-Mitgliedschaft: 15 Euro je Kind und Tag (10 Euro für Geschwisterkinder)
Kosten ohne NABU-Mitgliedschaft: 20 Euro je Kind und Tag (15 Euro für Geschwisterkinder)

Anmeldeformulare und Informationen sind erhältlich über den NABU Saarland, Antoniusstr. 18, 66822 Lebach, Tel. 0 68 81 - 9 36 19 15, Fax 0 68 81 - 9 36 19 - 11 , E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , weitere Informationen und Anmeldeformular als PDF-Download


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BUND und NABU bewerten Biodiversitätsschutz in Deutschland PDF Drucken E-Mail

Im Saarland steht die Ampel auf Gelb
Umweltverbände fordern mehr Anstrengungen

In einer deutschlandweiten Untersuchung haben die beiden Umweltverbände BUND und NABU die Aktivitäten der Länder bei der Umsetzung der Strategie zur biologischen Vielfalt erhoben und auch bewertet. BUND und NABU haben zur Bewertung des Biodiversitätsschutzes ein Ampelmodell erstellt. Die Leistungen der Bundesländer werden entweder mit grün, gelb oder rot bewertet. Um „grün“ zu bekommen, müssen mehr als zwei Drittel des Zielwertes der bewerteten Naturschutzmaßnahmen erreicht werden. Für „gelb“ sind es mehr als ein Drittel. Alles was darunter liegt bekommt ein „rot“.

Das Saarland als kleinstes Flächenbundesland hat in diesem Ländervergleich relativ gut abgeschnitten, vor allem wegen seiner beiden großen Waldschutzgebiete „Urwald vor den Toren Saarbrückens“ und dem „Prozessschutzrevier Quierschied“. In der Gesamtschau aller Kriterien hat das Saarland damit die meisten Prozentpunkte erreicht. Allerdings hat das Saarland noch nicht einmal die Hälfte der Punkte erreicht, was das gute Ergebnis relativiert und es sich nur als Einäugiger unter den Blinden fühlen kann. Zusammen mit den Ländern Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen zeigt die Ampel immerhin auf Gelb, bei den restlichen Ländern auf Rot. Insgesamt gesehen gibt es keine grüne Welle für den Biodiversitätsschutz in Deutschland.

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Kinderferien in der Scheune Neuhaus PDF Drucken E-Mail

weiden_kinder_psFerien im Urwald …

Wald- und Erlebnisspiele, Gemeinschaft, Entdeckungen, Basteln und Werken, Schnitzen, warmes Bio-Mittagessen, Feuer, Wasser, Stockbrot und vieles mehr …


Qualifizierte Betreuer helfen und begleiten, leiten und regen an, sich vielfältig in Spiel und Sport, beim Basteln und Werken und auf kleinen Exkursionen zu betätigen. Da bilden sich Freundschaften. Da wird gelebt, gelacht und gesungen. Man schmaust zu Mittag Leckeres aus Bio-Kost und kokelt am Lagerfeuer. Und sollte es mal ungemütlich stürmen, so schüren die Kinder den Bollerofen in der Scheune kräftig an.

Nach einem erfüllten Tag an frischer Waldesluft schlafen Künstler, Köche und Kameraden zufrieden ein und träumen von dem, was der nächste Tag bringt.


Termine:

 

Osterferien:

29. März bis 1. April , 6. bis 8. April

 

Sommerferien:
5. bis 8. Juli , 12. bis 15. Juli
2. bis 5. August , 9. bis 11. August


Herbstferien:
11. bis 14. Oktober , 18. bis 21. Oktober

 

Frühzeitige Anmeldung ist vorteilhaft. Informationen gibt es beim NABU Saarland, Antoniusstr. 18, 66822 Lebach, Tel. 0 68 81-9 36 19 - 15, Fax 0 68 81- 9 36 19 - 11, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Alle Informationen als PDF-Download


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Osterferien auf dem Hofgut Imsbach PDF Drucken E-Mail

Wälder, Wiesen, Wasser - das brauchen Kinder

Auf dem Hofgut Imsbach in Theley können sich Kinder vom 29. März bis 1. April im Kinder-Ferien-Programm des NABU auf Ostern vorbereiten. Die NABU-Hütte bietet Raum und Möglichkeiten für vielfältige Aktionen, die von den Mitarbeitern des NABU Saarland organisiert werden.

Wälder, Wiesen, Wasser. Die Natur erwacht im Frühling. Bäume, Blüten, Bäche. Wen treibt es da nicht hinaus, das österliche Grün und Gelb unter die Lupe zu nehmen. Sammeln, was unter der Frühlingssonne sprießt.

Und gebastelt wird da – es ist eine Freude. Osternester und –schmuck aus dem, was Waldboden, Zweige und Ranken hergeben. Die Phantasie kennt keine Grenzen. Waldhöhlen entstehen im Eigenbau und werden zu heimeligen Quartieren.

Qualifizierte Referenten helfen und begleiten, leiten und regen an, sich vielfältig in Spiel und Sport, beim Basteln und Werken und auf kleinen Exkursionen zu betätigen. Da bilden sich Freundschaften. Da wird gelebt, gelacht und gesungen. Man schmaust zu Mittag Leckeres, hält das Feuer mit seiner gemütlichen Wärme in Gang. Und sollte es mal ungemütlich stürmen, so schüren die Kinder den Bollerofen in der Hütte kräftig an.

Nach einem erfüllten Tag an frischer Landluft schlafen Künstler, Köche und Kameraden zufrieden ein und träumen von dem, was der nächste Tag bringt.

Das Wichtigste in Kürze:

Vom 29. März bis 1. April finden die Programme für 8- bis 12-Jährige auf dem Hofgut Imsbach in Theley statt. Die Kinder werden bis 9.00 Uhr gebracht und um 17 Uhr abgeholt. Die Preise je Kind und Tag betragen gestaffelt 10 bis 20 Euro, je nachdem, ob NABU-Mitglieder und/oder Geschwisterkinder. Frühzeitige Anmeldung ist vorteilhaft.

Informationen gibt es beim NABU Saarland, Antoniusstr. 18, 66822 Lebach, Tel. 06881-9361915, Fax 06881-9361911, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 
Abfallwirtschaft und Klimaschutz PDF Drucken E-Mail

NABU fordert dichtes Wertstoffsammelnetz

Der SZ-Bericht „ Wenn Müllkippen zu Schatzkammern werden“ vom Mittwoch (03.02.2010) zeigt das Desaster der kommunalen Abfallentsorgung in ihrer ganzen Fehlentwicklung besonders deutlich. Die seit Jahrzehnten von den Umweltverbänden geforderte nachhaltige Neuorganisation der Abfallentsorgung steckt immer noch in den Kinderschuhen. Millionen Tonnen wertvolle Rohstoffe werden preistreibend über ein Zwangsgebührensystem, über das die Entsorger hohe Kosten auf die Gebührenzahler abwälzen können, unsinnig entsorgt.

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Koalitionsvertrag: NABU sieht positive Ansätze einer Politik der Nachhaltigkeit PDF Drucken E-Mail

Der Naturschutzbund (NABU) sieht in den jetzt bekannt gewordenen Koalitionsvereinbarungen durchaus positive Ansätze einer Politik der Nachhaltigkeit im Rahmen des Jamaika-Bündnisses. Die Vereinbarungen zu Landnutzungen, Biodiversität und erneuerbaren Energien spiegelten in vielen Punkten den erkennbaren Willen wider, in die "richtige" Richtung gehen zu wollen.

Nunmehr aber werde die neue Landesregierung daran gemessen werden, wie klug und konsequent sie an die Umsetzung dieser Ziele herangeht. "Der NABU ist voller Erwartung und steht zur konstruktiven Zusammenarbeit zur Verfügung", so der Landesvorsitzende, Ulrich Heintz.

 

Für Rückfragen: Ulrich Heintz, NABU-Landesvorsitzender, Tel. 01 71 / 4 90 16 69

 
NABU lehnt Vorschlag der Grünen zum Bau einer Nordumgehung Merzig vehement ab PDF Drucken E-Mail

„Die Nordumgehung Merzig, wie die Grünen im Kreis Merzig-Wadern sie in den vergangenen Wochen immer wieder zur Verbesserung der Verkehrssituation vorschlagen, wäre das größte Verbrechen der letzten dreißig Jahre an der Natur im Landkreis. Da kann einem Naturschützer vor dieser ‚Umweltpartei’ schon angst und bange werden“, stellt Karl Rudi Reiter, stellvertretender Landesvorsitzender im NABU Saarland fest.

Die Eingriffe in Natur und Landschaft wären im Vergleich zu der vom NABU ebenfalls abgelehnten Ortsumgehung Besseringen noch einmal um ein Vielfaches größer. Mitten durch den Kernlebensraum der Wildkatze und durch die besonders hochwertigen Flächen des Truppenübungsplatzes würde diese Straße verlaufen. So viele streng geschützte und gefährdete Rote-Liste-Arten wie hier fände man im Saarland sonst nur noch selten auf so engem Raum. „Es ist absolut unverständlich, wie der Merziger Grünenchef Borger, der die Umgebung seines zweifelhaften Trassenvorschlags doch persönlich genau kennen müsste, auf eine solche Idee kommen kann“, so Reiter weiter.

Statt der jetzt geplanten Umgehung Besseringen zusätzlich eine neue Straße durch den Mettlacher Wald steil den Berg hinauf bis zur Haardt zu bauen, verschiebe den Eingriff lediglich um wenige hundert Meter. Das alles zusammen auch noch als eine besonders ökologische Alternative anzupreisen, sei vollkommen absurd.

Die immer wieder von den Befürwortern bemühte Notwendigkeit für all diese Umgehungsstraßen sei auch längst nicht mehr gegeben. Die Verkehrszahlen sänken – ein Blick auf die Verkehrsmengenkarten 2000 und 2005 belege dies. Im gesamten nördlichen Saarland sei der Verkehr in diesem Zeitraum um 5 bis 10 Prozent zurückgegangen, ein deutliches Anzeichen des demographischen Wandels, der sich unaufhaltsam fortsetzen werde. In diesem Zusammenhang sei es bisher immer erklärte Politik der Grünen gewesen, den öffentlichen Verkehrsverbund zu fördern und nicht den Straßenneubau. Das scheine nun alles nicht mehr wahr zu sein.

Besonders besorgniserregend sei, dass Borger offensichtlich bereits von Vertretern seiner Koalitionspartner wie der Merziger Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich (CDU) beim Wort genommen werde. „Das lässt Schlimmes von der neuen Landesregierung für die Natur im Saarland befürchten“, so der Naturschützer.

Für Rückfragen: Karl Rudi Reiter, stellv. Landesvorsitzender, Tel. 0 68 32 / 70 29

 

 
14000tes und 15000tes Mitglied / Frosch- und Zaunkönig PDF Drucken E-Mail

NABU-Saarland begrüßt sein 14000tes und 15000tes Mitglied
Frosch- und Zaunkönig im Neunkircher Zoo gekürt


Im April schlossen sich Thomas und Vera Peitz mit ihren Kindern Elias und Jonas der NABU-Gruppe Weiskirchen-Losheim an, der damit insgesamt 620 Mitglieder angehören. Dem NABU Saarland bescherten sie mit Ihrer Familienmitgliedschaft die runde Zahl von 14 000 Mitgliedern. „Völlig überrascht hat uns jedoch, dass wir bereits in diesem Monat unser 15 000stes Mitglied begrüßen können“, freut sich NABU-Landesvorsitzender Ulrich Heintz. Daniela und Rainer Sträßer mit Sohn Niklas traten Anfang August in den NABU ein und erhöhten damit die Mitgliederzahl der NABU-Gruppe Urexweiler auf 160.
Der Mitgliederbestand im Saarland, hat sich in den Jahren 2000 - 2009 kontinuierlich von 10 300 Mitgliedern im Jahr 2000, über 12.000 im Jahr 2007 auf den jetzigen Stand von 15 000 erhöht. Bundesweit engagieren sich 450 000 Menschen beim NABU als aktive Um-weltschützer oder Förderer für Mensch und Natur. Im NABU-Bundesvergleich liegt der NABU Saarland in seinem Verhältnis Mitglieder zur Bevölkerungszahl seit vielen Jahren auf Platz 1! Jeder 15. Saarländer ist inzwischen NABU-Mitglied.
Im Rahmen des traditionellen Froschfestes im Neunkircher Zoo begrüßten NABU-Landesvorsitzender Ulrich Heintz und Umweltminister Stefan Mörsdorf herzlich die Neumitglieder. „Der NABU Saarland ist seit über 50 Jahren aktiv zum Schutz unserer Tier- und Pflanzenwelt. Unsere Mitglieder verleihen den Anliegen  des NABU mehr Gewicht und helfen uns mit ihrer aktiven und finanziellen Unterstützung bei der Umsetzung unserer vielfältigen Aufgaben und Projekte“, betonte Ulrich Heintz.
Der NABU wünscht seinen Neumitgliedern viel Freude bei ihren Aktivitäten in der Natur und bei der tatkräftigen Unterstützung ihrer NABU-Gruppe.
Die Auszeichnung 8. Saarländischer Froschkönig ging an die Bachinitiative Wasserläufer aus Breitenbach, die sich obwohl in der Pfalz wohnend, um saarländische Frösche kümmern und damit die Arbeit der NABU-AG Amphibien tatkräftig unterstützen.
Die Auszeichnung Zaunkönig 2009 erhielt der Natur- und Vogelschutzverein Münchwies. Der Vorsitzende der Gruppe, Gerhard Breit, und seine Mitstreiter sind schon seit Jahren unermüdlich für die Natur im Einsatz, besonders auch für unsere heimischen Amphibien, denen sie in jedem Frühjahr über die Straße helfen.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Familie Nestriepke aus Heusweiler, die aus eigener Initiative bei der diesjährigen Frühjahrswanderung einsprang und damit andere Helfer entlastete.
Der NABU hat zu seinem 8. Saarländischen Froschfest im Neunkircher Zoo alle Helfer von Saarforst Landesbetrieb, in Straßenbauämtern, dem Zentrum für Biodokumentation sowie NABU-Gruppen eingeladen – zusammengerechnet sind dies weit über 200 Personen. „Ohne das ehrenamtliche Engagement dieser Menschen, das jährlich mehr als 10.000 Stunden Bürgerengagement bedeutet und sich nicht bezahlen lässt, wären viele Frosch-, Kröten- oder Molchpopulationen im Saarland schon längst ausgestorben“, ist sich der NABU-Landesvorsitzende Ulrich Heintz sicher.
Landesweit haben die ehrenamtlichen Helfer von NABU und anderen Naturschutzgruppen viele tausende Amphibien über die Straßen getragen

Für Rückfragen:
Wendelin Schmitt, Gabi Jank, Tel. 0 68 81 /9 36 91 - 0

 

 
NABU-Saarland-Tierwegeplan PDF Drucken E-Mail

Der NABU Saarland e.V. hat einen Saarland-Tierwegeplan als Gutachten erstellt und den beiden zuständigen Ministern Herrn Mörsdorf und Herrn Rippel übergeben. Der NABU fordert darin die Umsetzung von 12 erforderlichen Baumassnahmen in den nächsten 5 Jahren.

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Stellungnahme zum NVZ Türkismühle PDF Drucken E-Mail

Mit Schreiben vom 06.05.2009 hat der NABU-Landesverband Saarland über seinen Rechtsanwalt im Rahmen der Verbändebeteiligung eine detaillierte Stellungnahme zur Flächennutzungsplanteiländerung bzw. zum Bebauungsplanentwurf "Sondergebiet Nahversorgungszentrum Türkismühle" (Vollsortimenter und Discounter) bei der Gemeinde Nohfelden eingreicht. Der Marktstandort soll im festgesetzten Überschwemmungsgebiet in der Nahe-Aue errichtet werden. Das Verfahren hat Signalwirkung für das gesamte Saarland (Präzedenzfall), da aus politischen Erwägungen ein wasserrechtlicher Ausnahmetatbestand unter Hinweis auf Gemeinwohlbelange konstruiert werden soll, der aber unter fachlichen Gesichtspunkten nicht aufrechtzuerhalten ist. Das Fazit des NABU zu der Planungsmaßnahme fällt demnach folgendermaßen aus:

"Der NABU Saarland lehnt ein Einkaufszentrum in der beabsichtigten Größe und am vorgesehenen Standort in der Naheaue auf Grund der Belange des Hochwasserschutzes, einhergehend mit einer möglichen Umweltgefährdung aus einem ansässigen Kfz-Betrieb mit Tankstelle, sowie aus Gründen des Biotopschutzes mit Nachdruck ab. Die Abwägung der Gemeinde geschah fehlerhaft auf der Grundlage unvollständiger, unbelegter und auch offensichtlich falscher Annahmen und konnte angesichts der vorgelegten mangelhaften resp. unvollständigen Gutachten nicht hinreichend und damit auch nicht abschließend erfolgen. Das hinsichtlich der Nahversorgung der Gemeindebevölkerung deutlich überdimensionierte Planungsvorhaben steht darüber hinaus in eklatantem Widerspruch zu raumordnerischen, landes- und siedlungsplanerischen Zielen. Es wirkt damit dem Gemeinwohl in hohem Maße entgegen und ist nach derzeitiger Rechtslage als auch nach einer Anpassung des Saarländischen Wassergesetzes (SWG) an das Bundesgesetz nicht zulässig."

... Zum Download der Stellungnahme als PDF (1 MB)

 
Naturgeburtstage PDF Drucken E-Mail

Naturgeburtstage der NAJU im Saarland

ImageEs müssen nicht immer neue und spektakuläre Veranstaltungen an einem Kindergeburtstag geboten werden. Kinder können sich meist schon für das "Wenige" vor der eigenen Haustür begeistern. Mit dem Naturgeburtstag können Sie für Ihr Kind ein außergewöhnliches Fest an seinem Geburtstag buchen.

Tierspuren im Wald, der Inhalt einer Pfütze, das Leben in ihrem Garten, dies alles begeistert Kinder. Im ganzen Saarland und zu jeder Jahreszeit kommen unsere gut ausgebildeten ehrenamtlichen MitarbeiterInnnen direkt zu Ihnen, um vor Ort Natur als ein spannendes Abenteuer zu vermitteln.

Weit weg von Fernseher und Computer können Kinder bei diesem Geburtstag spielerisch Naturphänomene und Zusammenhänge in der Natur hautnah erleben und verstehen. Durch Spiel und Spaß in der natürlichen Umgebung soll die Lust auf mehr Natur in der eigenen Freizeit geweckt werden.

Kontakt: Melanie Lang, Tel. 0 68 81 / 93 68 00

 

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Antoniusstraße 18
66822 Lebach
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