Willkommen beim NABU im Saarland
Neue Wege im Artenschutz
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 09:36 Uhr
Die Kies- und Sandwerke Rupp, Dillingen und der NABU Saarland stellen am heutigen Mittwoch, den 1. Februar 2012, das Ergebnis eines im Saarland bislang außergewöhnlichen Artenschutzprojektes vor: in der ehemaligen Sandgrube Diefflen rollten über eine Woche ein Bagger und eine Raupe unter der Anleitung des dänischen Amphibien- und Reptilienexperten Lars Briggs und seines Mitarbeiters Florian Bibelriether und schufen auf dem rd. 10 ha großen Gelände optimale Bedingungen – Sommer-, Winterquartiere und Laichgewässer – für die dort (noch) vorkommenden Arten Kreuzkröte, Zauneidechse, Schlingnatter und Kammmolch. In dieser Kombination des Artenvorkommens war die ehemalige Sandgrube nach ihrer Nutzungsaufgabe in den vergangenen Jahren zu einer saarländischen Besonder-heit geworden. Allerdings hatten sich die Bedingungen für diese Wärme liebenden Offen-land-Arten mit den Jahren zunehmend durch die einsetzende Wiederbewaldung und Be-schattung verschlechtert.
Osterferien in der Scheune Neuhaus
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. Februar 2012 um 11:05 Uhr
Osterferien in der Scheune NeuhausToll, dass es die Scheune Neuhaus gibt: beim „Urwald vor den Toren der Stadt“ Saarbrücken. Das finden alle Kinder, die schon mal dabei waren bei den Kinder-Ferien-Programmen, die der NABU organisiert - zusammen mit SaarForst und Umweltministerium.
Wälder, Wiesen, Wasser. Die Natur erwacht im Frühling. Bäume, Blüten, Bäche. Wen treibt es da nicht hinaus, das österliche Grün und Gelb unter die Lupe zu nehmen. Sammeln, was unter der Frühlingssonne sprießt.
Osterferien auf dem Hofgut Imsbach
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. Februar 2012 um 11:02 Uhr
Auf dem Hofgut Imsbach in Theley können sich Kinder vom 2. bis 5. und vom 10. bis 13. April im Kinder-Ferien-Programm des NABU auf Ostern freuen. Die NABU-Hütte bietet Raum und Möglichkeiten für vielfältige Aktionen, die von den Mitarbeitern des NABU Saarland organisiert werden.
Stunde der Wintervögel
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 20:37 Uhr
Wie bereits im Jahr 2011 hatte auch in diesem Jahr der NABU zur bundesweiten Aktion „Stunde der Wintervögel“ aufgerufen. Vom 6. bis 8. Januar nahmen daran im Saarland wieder zahlreiche Vogelfreunde teil. Im Mittelpunkt der Aktion standen die uns vertrauten und oft weit verbreiteten Vogelarten, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Neben den sogenannten Standvögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich auch sogenannte Gastvögel beobachten, die im Winter aus noch kälteren Regionen im Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Spitzenreiter unter den mehr als 8000 gemeldeten Vögeln ist in diesem Jahr der Spatz (1166), gefolgt von der Kohlmeise (1005), sowie Blaumeise (880) und Amsel (572) auf Platz 3 und 4.In milden Wintern kommen tendenziell weniger Vögel an die Futterstellen, solange sie in Wald und Feld noch genügend zu fressen finden, was den Rückgang erklärt., der nicht nur bei Kohlmeisen zu beobachten war. Davon konnte offenbar der sehr ortstreue Hausspatz profitieren, der rund ums Jahr die Nähe zu den Menschen sucht. Nach Amseln hielten in diesem Jahr viele Vogelfreunde vergeblich Ausschau. Bundesweit ging der Bestand um ein Drittel zurück, was auf das sehr trockene letz-te Frühjahr und das im Sommer grassierende Usutu-Virus zurückzuführen ist.
Der NABU Saarland bedankt sich bei allen, die an der Aktion teilgenommen haben. Die Ergebnisse der bundesweiten Wintervogelzählung werden auf der NABU-Webseite www.stundederwintervoegel.de veröffentlicht.
Für Rückfragen: Gabi Jank, Tel. (0 68 81) 9 36 19-0
Gruppenleiterseminar der Naturschutzjugend Saar
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. Februar 2012 um 11:07 Uhr
Die Naturschutzjugend NAJU Saar bietet ein 1. Seminarwochenende für JugendleiterInnen und Interessierte an.
Vom 10. bis 11. März 2012 lernen die Teilnehmer/innen in Theorie und Praxis alles, was für den Erwerb der JuleiCa, der JugendleiterInnen-Card von Bedeutung und Pflicht ist.
JuLeiCa steht für ein bundesweiten Qualitäts- und Qualifikationsnachweis für ehrenamtlich Tätige in der Jugendarbeit – oder für solche, die es werden wollen.
Wichtige Themen wie Aufsichtspflicht, Rechts- und Versicherungsfragen, Gefahrenlehre, Gruppendynamik, Aufbau einer Gruppenstunde u.a. werden behandelt.
Zum Erhalt der JuLeiCa ist neben dem Pflichtmodul noch die Belegung weiterer Wahlmodule, auch im Rahmen von Tagesveranstaltungen möglich, und ein Erste-Hilfe-Grundkurs notwendig.
Das Gruppenleiterseminar für Menschen ab 15 Jahren findet in den Räumen der BiberBurg in Marpingen-Berschweiler statt und kostet für NABU/NAJU-Mitglieder 25 Euro, für Nicht-Mitglieder 40 Euro inklusive Übernachtung und Verpflegung.
Informationen sowie Anmeldung bis zum 25.2.2012 über die NAJU Landesge-schäftsstelle, Landesjugendreferentin Nina Lambert, telefonisch unter 06881-93619-17 oder per Mail
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
.
Rolle rückwärts in der Wald- und Jagdpolitik
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. Januar 2012 um 21:49 Uhr
NABU und BUND kritisieren CDU-Landtagsfraktion
Die grüne Umweltministerin war noch im Amt, da hat eine kleine Gruppe von selbsternannten „grünen“ Experten der CDU-Landtagsfraktion in einer Pressemitteilung vom 13. Januar 2012 die Wald- und Jagdpolitik der Jamaika-Koalition, zu der ja auch die CDU gehörte, aufgekündigt. Mit haarsträubenden Argumenten, jenseits jeglicher wildbiologischer und waldbaulicher Kenntnisse, wurden die Ergebnisse des Waldzustandsberichtes 2011 von den Jagdlobbyisten zum Anlass genommen, der Rehwildzucht im Wald das Wort zu reden und ohne Rücksicht auf die bekannten, teils dramatischen Waldbodensituationen, bedenkenlos einen höheren Holzeinschlag zu fordern.
"Wenn sich in diesen unqualifizierten Äußerungen die gesamte Umweltkompetenz der CDU-Landtagsfraktion widerspiegeln sollte und Parlamentarier auf derart verantwortungslose Art und Weise ihre Schlussfolgerungen aus Fakten ableiten, dann muss man sich tatsächlich über die Zukunft dieses Landes ernsthafte Sorgen machen“, so der Vorsitzende des NABU, Uli Heintz und Christoph Hassel, Landesvorsitzender des BUND Saar.
Dies lässt auch nach Ansicht der beiden Umweltverbände für die Umwelt- und Naturschutzpolitik einer Großen Koalition nicht Gutes erwarten, die zwar zunächst erstmal vom Tisch ist, aber auch nach Neuwahlen scheinbar von CDU und SPD angestrebt wird.
Bei Rückfragen:
Uli Heintz: 0171/4901669
Christoph Hassel: 0177/4113218
NABU fürchtet Schwächung des Umwelt- und Naturschutzes in einer Großen Koalition
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. Januar 2012 um 21:53 Uhr
Lebach – Die bisher öffentlich diskutierten Eckpfeiler einer möglichen Großen Koalition im Saarland lassen für den Umwelt- und Naturschutz Rückschritte erwarten. „Die Tatsache, dass die Themenfelder Umwelt-, Naturschutz und Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Inhalten, die den möglichen Koalitionären wichtig sind, bisher in den öffentlichen Verlautbarungen noch nicht einmal erwähnt wurden, ist kein gutes Zeichen“, so der NABU-Landesvorsitzende Uli Heintz. Er befürchtet demzufolge auch Rückschritte struktureller und inhaltlicher Art in Bereichen, die den Menschen wichtig geworden sind.
Weiterlesen: NABU fürchtet Schwächung des Umwelt- und Naturschutzes in einer Großen Koalition
"saarland picobello"-Sammelaktion 2012
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 14. Januar 2012 um 16:51 Uhr
Am 2. und 3. März 2012 ist es wieder soweit: das Saarland räumt auf. Helfen Sie mit, Grünanlagen, Schulhöfe, Spielplätze, Parks und Wälder von Müll zu befreien. Egal ob Schulklasse, Verein, Kindergarten, Firmen-Belegschaft, Familie oder Einzelperson – bei picobello können alle mitmachen.
Seit dem Frühjahr 2011 zeichnet der Entsorgungsverband Saar verantwortlich für saarland picobello.
... weitere Informatioen finden Sie unter www.saarland-picobello.de






