Ferien im Urwald …
Wald- und Erlebnisspiele, Gemeinschaft, Entdeckungen, Basteln und Werken, Schnitzen, warmes Bio-Mittagessen, Feuer, Wasser, Stockbrot und vieles mehr …
Qualifizierte Betreuer helfen und begleiten, leiten und regen an, sich vielfältig in Spiel und Sport, beim Basteln und Werken und auf kleinen Exkursionen zu betätigen. Da bilden sich Freundschaften. Da wird gelebt, gelacht und gesungen. Man schmaust zu Mittag Leckeres aus Bio-Kost und kokelt am Lagerfeuer. Und sollte es mal ungemütlich stürmen, so schüren die Kinder den Bollerofen in der Scheune kräftig an.
Nach einem erfüllten Tag an frischer Waldesluft schlafen Künstler, Köche und Kameraden zufrieden ein und träumen von dem, was der nächste Tag bringt.
Termine:
Osterferien:
29. März bis 1. April , 6. bis 8. April
Sommerferien: 5. bis 8. Juli , 12. bis 15. Juli 2. bis 5. August , 9. bis 11. August
Herbstferien: 11. bis 14. Oktober , 18. bis 21. Oktober
Frühzeitige Anmeldung ist vorteilhaft. Informationen gibt es beim NABU Saarland, Antoniusstr. 18, 66822 Lebach, Tel. 0 68 81-9 36 19 - 15, Fax 0 68 81- 9 36 19 - 11, E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Alle Informationen als PDF-Download
Wer ist bei diesen Programmen angesprochen?
Spielen in der Natur
Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren, die in den saarländischen Oster-, Sommer- und Herbstferien im Lande bleiben und Spaß an naturkundlichen und erlebnisreichen Tagen haben. Eltern, die in den Ferien nicht verreisen wollen, können oder arbeiten müssen und ihren Kindern jenseits von Glotze und Gameboy erfrischende Ferienerlebnisse bieten wollen.
Wie sieht so ein Kinderferienprogramm-Tag beispielsweise aus?
Die Kinder werden morgens bis 08.30 Uhr gebracht und um 17.00 Uhr abgeholt. In der Zwischenzeit findet ein bunter Drittelmix aus Spielen, Basteln und Exkursionen statt.Kinder, die eigene konstruktive Ideen haben, können diese verwirklichen - z. B. Höhlen und Baumhütten bauen, Theaterspiele einstudieren, Schnitzeljagden vorbereiten, Malen, Basteln, Tipis bauen und - ganz wichtig - ein Lagerfeuer entfachen und am Flackern halten. Immerhin wird reife Glut für das Stockbrot benötigt.
Wer neu ist und vielleicht anfangs etwas schüchtern, der wird von qualifizierten BetreuerInnen an die Hand genommen, animiert und angeleitet, mit Holz, Rinde, Moos, Blättern, Leder, Wolle, Papier etc. etwas Schönes zu schaffen und dabei Gemeinschaft zu erfahren. Und wer mag, hilft bei der Zubereitung des Mittagessens mit.
Dazwischen gibt es Zeit für Gruppenspiele, die entweder spontan entstehen oder unter Betreueraufsicht angeleitet werden: Hecht im Karpfenteich etwa, Völkerball, Wolfsjagd, Blindekuh, Schnur-Parcours, Reh und Luchs und vieles mehr.
Ein klarer Rhythmus ist wichtig. So findet pünktlich um 12.00 Uhr ein Mittagessen statt - selbst gekocht und biologisch vollwertig. Bis 14.00 Uhr ist Mittagsruhe bzw. Zeit, sich auszuruhen, zu lesen, zu spielen - stets nur im engeren Umfeld der Scheune oder des Hofguts.Danach aber heißt es: raus aus dem Haus! Eine Wald-, Wiesen- oder Gewässerexkursion mit Rucksack, Becherlupe, Kescher, Schnitzmesser winkt. Es darf gewandert und die herrliche Natur im weiteren Kreis bewundert werden. Freilandspiele feiern fröhliche Urständ und es ist erstaunlich, wie anregend stets die "Natur pur" auf die Sinne der Kinder wirkt.
|